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03.05.2012: Die neueste Publikation der Unfallforschung Greifswald…

27…untersucht den für die Unfallrettung so wichtigen Umstand einer richtigen Einschätzung der Verletzungsschwere direkt am Unfallort. Am Unfallort sieht sich der Notarzt oftmals einer überwältigenden Zahl von Informationen ausgesetzt und muss daraus in kürzester Zeit die entscheidenden Informationen filtern und verarbeiten. Zum Input gehören technische Parameter, z.B. die Deformierung des Fahrzeugs, die denkbare Kollisionsgeschwindigkeit, die Lage des Fahrzeugs und viele weitere Mehr. Zu den medizinischen Parametern gehören die Vitalzeichen eines Verletzten, verschiedene Messparameter und alle weiteren Ergebnisse einer eingehenden körperlichen Untersuchung. Zahlreiche weitere Informationen können aus dem Umfeld gewonnen werden, z.B. aus Zeugenaussagen, aus dem Studium der Bremsspuren oder aus der Sichtung von Verkehrsschildern. Ziel der jetzt neu publizierten Untersuchung war es, den Wert der technischen Unfallparameter für die Einschätzung der Verletzungsschwere zu untersuchen. Dies gelang mit insgesamt 100 simulierten Pkw-Unfällen aus dem Datenmaterial der Unfallforschung Greifswald, welche von erfahrenen Notärzten analysiert und bewertet wurden. Dabei wurde – ähnlich einem realen Notarzteinsatz – die vorhandene Information nacheinander „Stück für Stück“ angeboten, wobei die Notärzte zu einer Einschätzung der Verletzungsschwere kommen mussten. Im Ergebnis zeigt sich, dass es anhand der isolierten Betrachtung technischer Unfallparameter oder des visuellen Eindrucks vom Unfallfahrzeug nicht gelingt, robuste Rückschlüsse auf die Verletzungsschwere eines Pkw-Fahrers zu ziehen. Inwieweit bestimmte technische Parameter gemeinsam mit medizinischen Parametern eine fundierte Vorhersage zulassen, wird Gegenstand weiterer Untersuchungen sein.

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Aktuelles vom 14.03.2013

Neuer Weltverkehrssicherheits-Report publiziert!


Die Weltgesundheitsorganisation hat den neuen, zweiten Weltverkehrssicherheits-Report veröffentlicht. Der Bericht fasst Informationen zur Verkehrssicherheit und Unfallgeschehen aus 182 Länder dieser Welt – entsprechend 99% der Weltbevölkerung - zusammen. Der neue Report zeigt, dass die jährliche... mehr